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Panzergläser für die iPhone 13 Familie im großen Test – Spigen Glas.tR EZ Fit

Der letzte Panzerglas-Test liegt mittlerweile einige Zeit zurück.
Viel hat sich auf dem Markt getan, vor allem Panzergläser mit Sensorschutz haben den Markt erobert, also solche Gläser, die den gesamten Bildschirm bedecken.

Gerade bei den Punkten Haltbarkeit und Kompatibilität mit Hüllen gibt es nach wie vor gewaltige Unterschiede, daher wollen wir dir zwei hochwertige Gläser vorstellen.

In diesem Test vergleichen wir ein Panzerglas, das die gesamte Vorderseite des iPhone 13 Bildschirms bedeckt, mit einem Glas, das nur das Display bedeckt, d.h. die Notch frei lässt.
Das Ziel: Dir bei der Entscheidung zu helfen, welches der beiden Panzergläser das richtige für dich ist.

Hättest du das Panzerglas erkannt?


Zu viel Text? Schade, aber kein Problem: Klick – gelange hier direkt zum Fazit!


Zunächst zu den Produkten im iPhone 13 Panzerglas-Vergleich:

Wir vergleichen zwei Gläser des gleichen Herstellers, und zwar Spigen.
Die Gläser hören auf den Namen „Glas.tR EZ Fit“ – wobei EZ für „easy“ steht.
Ob das stimmt, finden wir heraus!

Bei beiden Panzergläsern für das iPhone 13 werden die gleichen Eigenschaften versprochen:

  • Hohe Härte von 9H (mittlerweile Industriestandard) zum Schutz vor alltäglichen Kratzern
  • Oleophobe Beschichtung, d.h. Resistenz gegenüber Fingerabdrücken
  • Hüllenfreundlichkeit
  • Perfekte Installatiion möglich durch mitgelieferten Rahmen
  • Jeweils 2 Panzergläser im Lieferumfang

Betrachten wir den Preis, erkennen wir direkt einen Unterschied:

Das Panzerglas mit Ausschnitt um die Notch kostet 13,99 €, das Panzerglas mit Sensorschutz ist 2 € teurer.
Generell bewegt sich Spigen mit beiden Panzergläsern im günstigen Preissegment, 7 bzw. 8 € pro Glaseinheit ist fast die Preisführerschaft in diesem Umfeld.

Montage der Panzergläser am iPhone 13 Pro

Lieferumfang der Glas.tR EZ Fit Panzergläser.

Die Montage von Displayfolien und Panzergläsern gestaltet sich nicht immer leicht. Am schwierigsten es ist dabei wohl, eine wirklich staubfreie Umgebung zu finden.
Wenn das Glas dann auch noch ohne Montagerahmen geliefert wird, benötigt man darüber hinaus eine extrem ruhige Hand, um eine perfekte Platzierung des Glases auf dem iPhone-Display zu erzielen.

Spigen macht es uns hier aber so einfach wie möglich:
Die Spigen Glas.tR EZ Fit Panzergläser werden bereits vormontiert auf einem Rahmen geliefert, dadurch wird sichergestellt, dass das Glas perfekt auf dem iPhone sitzt.

Im Lieferumfang enthalten sind neben den Gläsern noch Reinigungstücher, Staubsticker, ein Microfasertuch und ein Spatel zum Ausstreifen möglicher Blasen – mehr geht praktisch nicht.

Als erstes reinigen wir also das iPhone 13 Display mit den Alkoholtüchern, damit auch wirklich jeder Fettrest verschwunden ist. Danach reiben wir das Display mit dem Microfasertuch trocken.
Jetzt sind wir auch schon direkt an einer Schlüsselstelle angelangt:
Wir müssen sicherstellen, dass sich auf der Display-Oberfläche kein einziges Staubkorn mehr befindet.

Montage des Panzerglases am iPhone 13 Pro.

Hierzu tupfen wir jedes Staubkorn, das wir sehen, mit den Staubstickern ab und hoffen, dass sich zwischen Abtupfen und Applikation der Hülle kein neuer Staub einschleicht.
Am besten zieht ihr euch dazu in einen Raum zurück, in dem ihr alleine seid und das Fenster geschlossen ist, so wird möglichst wenig Luft aufgewirbelt.

Ist sichergestellt, dass die Oberfläche eures iPhones „klinisch“ rein ist, könnt ihr die Schutzfolie auf der Unterseite des Montagerahmens abziehen und den Rahmen auf das iPhone-Display auflegen und andrücken. Der Rahmen sitzt perfekt auf dem iPhone 13, es ist also kein schiefes Anbringen möglich.
Befolgt nun die weiteren aufgedruckten Anweisungen (andrücken & kurz warten) und zieht danach den Rahmen ab.
Solltet ihr jetzt noch Luftblasen unter dem Glas entdecken, könnt ihr diese leicht mit dem Spatel ausstreichen – et voilà – ihr habt das Panzerglas perfekt auf eurem iPhone 13 angebracht.

Bedienung & Dauertest des Glas.tR EZ Fit

Da beide Panzergläser vom gleichen Hersteller stammen, ergeben sich die größten Unterschiede nur in der Handhabung einmal mit gesamtem Displayschutz, einmal ohne Abdeckung der Notch.
Doch fällt dies im Alltag wirklich auf?

Unserer Meinung nach: Ja, tut es.

Das Panzerglas, das die gesamte Displayoberfläche bedeckt, fühlt sich komfortabler bei der Bedienung an, als das Glas mit Ausschnitt bei der Notch.
Die Kanten sind bei beiden Gläsern zwar abgerundet, trotzdem merkt man den Unterschied, z.B. bei der Navigation ins Kontrollzentrum.

Erkennbarer Ausschnitt an der Notch.

Dazu kommt, dass ein vollständig bedecktes Display einfach schöner aussieht, da man keine Kanten wahrnehmen kann.
Das Panzerglas mit Sensorschutz bedeckt sowohl Kamera als auch FaceID. Im Test konnten wir jedoch keine Unterschiede in der Performance festellen. Auch die Qualität der Fotos bleibt unverändert. Auf der anderen Seite haben wir bemerkt, dass sich beim Panzerglas ohne Sensorschutz eher Staub bei der Notch ansammelt.

Ein Panzerglas wie ein Spiegel – das Glas mit Sensorschutz von Spigen.

Was bei beiden Panzergläsern perfekt umgesetzt wurde, ist die versprochene Kompatibilität mit verschiedensten Hüllen – nirgends stoßen die Gläser an oder werden von einer Hülle abgezogen.
Das gefällt uns sehr!

Zu der Kratzbeständigkeit von 9H muss nicht viel gesagt werden. Der Industriestandard hält den meisten im Alltag auftretenden Kratzern Stand. Bei uns im Test haben zeigen sich nach mehreren Tage noch keine Kratzer, nicht einmal Haarkratzer.

Im Vergleich zu den simplen, dünnen Folien aus alten Zeiten ist das ein wirklicher Sprung. Die Montage ist einfacher geworden und der Widerstand gegenüber äußeren Einflüssen extrem viel höher.

Sollte das Glas doch einmal brechen, müsst ihr euch freuen:
Es hat soeben die gesamte Bewegungsenergie absorbiert und euer iPhone perfekt geschützt!

Die oleophobe Beschichtung erfüllt ebenfalls ihren Zweck, die Finger gleiten über das Panzerglas wie über ein neues Smartphone-Display.
Das Panzerglas wird dem „Glas“ in der Bezeichung also durchaus gerecht.

Fazit:

Beide Glas.tR EZ Fit Panzergläser von Spigen sind leicht montierbar, widerstandsfähig und erfüllen die Versprechungen vollstens.
Im Vergleich zu anderen Panzerglas-Anbietern, bei denen ein Panzerglas bis zu 30 € kostet, ist das Angebot von Spigen zudem preislich unschlagbar.
Selbst wenn ein Glas kaputt gehen sollte, hat man sofort Ersatz zu Hause, da sich immer zwei Gläser im Lieferumfang befinden.

Auch wenn das Panzerglas mit Sensorschutz 2 € teuerer ist, als das Glas ohne Sensorschutz, würden wir dir auf jedenfall dazu raten, die 2 € mehr auszugeben. Es lohnt sich – zum einen, weil die Bedienung flüssiger ist, zum anderen, weil es design-technisch einfach schöner ist.


Hier findest du die Panzergläser mit Sensorschutz:

Hier findest du die Panzergläser ohne Sensorschutz: